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Awareness

Awareness


Safe Space der JEF Berlin-Brandenburg

Hier kannst du anonym berichten, wie Dir unsere Veranstaltung gefallen hat. Wir freuen uns über Feedback jeder Art sowie Verbesserungsvorschläge. Vor allem soll dieses Formular aber dafür sorgen, dass Du Gehör findest, solltest du dich zu irgendeinem Zeitpunkt unwohl gefühlt oder verletzendes, respektloses oder anstößiges Verhalten beobachtet haben. Wir möchten uns für eine sensibilisierte, respektvolle Debatten- und Verbandskultur einsetzen und dafür sind wir auf Deine Ehrlichkeit und Deinen Mut angewiesen! Füll so viel oder wenig aus, wie Dir lieb ist.

Um Antworten, die im Safe-Space-Formular eingehen, kümmert sich unser Awareness-Team. Das Awareness-Team ist gemäß unserer Satzung nicht Bestandteil des Landesvorstands und von ihm unabhängig. Ihr könnt euch natürlich auch jederzeit direkt an sie wenden.

Das Formular ist vollständig anonym. Es werden keine persönlichen Daten wie Name oder E-Mail-Adresse gespeichert. Falls du aber möchtest, kannst du freiwillig nähere Angaben zu einer bestimmten Situation machen.

Die Awareness Stelle besteht aus einem unabhängigen Team, welches die sichere, diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Teilnahme an JEF Deutschland Aktivitäten ermöglichen soll. Grundlage für das Handeln der Awareness-Stelle ist der Code of Conduct (engl. Verhaltenskodex) der JEF Deutschland e.V. Im Code of Conduct sind z.B. der Schutz persönlicher Grenzen, ein respektvolles und inklusives Miteinander, sowie die Vermeidung jeder Form von Diskriminierung oder übergriffigem Verhalten festgeschrieben. (Absatz von JEF Deutschland)


Elida Horvath
Awareness-Team
elida.horvath@jef-bb.de


Lilli Susann Bornemann
Awareness-Team
lilli.bornemann@jef-bb.de


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Awareness: englisch für Bewusstsein, Bewusstheit, auch Aufmerksamkeit.


Aufgaben:

Die Awareness Stelle dient als

  • Meldestelle für Verstöße gegen den Code of Conduct,
  • Interventionsorgan bei Verstößen gegen den Code of Conduct und
  • Informationsstelle für Sensibilisierungen zum Thema Awareness sowie weitere Hilfe- und Beratungsmöglichkeiten.

Die Awareness Stelle handelt grundsätzlich reaktiv und im Sinne der Betroffenen. Das bedeutet, die Awareness Stelle wird aktiv, wenn ihr Verhaltensverstöße gegen den Code of Conduct gemeldet werden, sie solche beobachtet oder sie anderweitig kontaktiert wird. Die Awareness Stelle handelt nur mit dem Einverständnis der und in Absprache mit der/den betroffenen Person/en.

Des Weiteren ist die Handlungsfähigkeit der Awareness Stelle klar im Code of Conduct definiert. Übersteigt eine Situation die Kompetenzen der Awareness Stelle, übergibt und verweist sie auf entsprechende Stellen außerhalb des Verbandes.

Besetzung:

Die Awareness Stelle besteht aus einem Team von 2-5 Personen, welche in ihrer Zusammensetzung möglichst divers sind. Um die Unabhängigkeit der Awareness Stelle zu gewährleisten, dürfen die Mitglieder keine Funktionen im Bundesvorstand, Bundesausschuss-Präsidium, Bundessekretariat oder in geschäftsführenden Vorständen der JEF Deutschland oder Europa-Union innehaben.

Code of Conduct
der Jungen Europäischen Föderalist:innen Berlin-Brandenburg e.V.

Als Junge Europäische Föderalist:innen Berlin-Brandenburg (JEF-BB) stehen wir zu unserem Grundprinzip der Überparteilichkeit. Dies führt zu einer  umfangreichen und lebhaften Debattenkultur in unserem Verband. Für uns steht dabei fest, JEFer:in zu sein, heißt, im Inhalt streiten zu können – doch im Ziel verbunden zu sein. Das Ziel ist eine demokratische und geeinte Europäische Föderation. 

Mit einem Code of Conduct möchten wir unsere Debattenkultur auf unseren Veranstaltungen und in unserer internen Arbeit schützen. Deshalb erwarten wir von allen Teilnehmenden an Veranstaltungen und internen Sitzungen sowie in der bilateralen Kommunikation, sich an die nachfolgenden Regelungen zu halten. Die Einhaltung des Code of Conduct kontrolliert unser Awareness-Team.

Als JEF-BB fühlen wir uns verpflichtet, nach folgenden Grundsätzen nach außen und innen aufzutreten: 

  1. Als demokratischer Jugendverband stehen wir fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Feinde der Demokratie sind bei uns nicht willkommen. 
  2. Wir dulden keine Benachteiligungen oder Diskriminierungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, der Religion, der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Identität oder Orientierung.
  3. Wir verstehen uns als inklusiven Jugendverband und möchten jungen Menschen verschiedener sozialer und kultureller Hintergründe die Teilhabe ermöglichen.

Wir ermutigen unsere Mitglieder, die eine Aktivität der JEF-BB betreuen, bei Verstößen dieser Grundsätze die jeweiligen Veranstaltungsteilnehmer:innen auf unsere Vereinskultur hinzuweisen und gegebenenfalls von der Veranstaltung auszuschließen. 

Als JEF-BB fühlen wir uns verpflichtet, nach folgenden Grundsätzen zu handeln: 

  1. Unsere interne Zusammenarbeit dient einem gemeinsamen Ziel und basiert auf Toleranz, Anerkennung und Respekt. 
  2. Im Rahmen inklusiven Verhaltens achten wir auf die Verwendung leichter Sprache und treffen keine Annahmen über den Wissensstand und die persönliche Situation von anderen.
  3. In einer Feedback- statt Schweige-Kultur streben wir nach offenem Austausch und der Würdigung von Kritik.
  4. In Diskussion und Austausch achten wir auf Kompromissbereitschaft und konstruktive Beiträge. Alle Meinungen sollen zur Geltung kommen dürfen.

Bei Verstößen ermutigen wir die  betroffenen oder beobachtenden Personen, sich im Vertrauen an den Landesvorstand zu wenden. Dieser ist dazu verpflichtet, dem Verstoß nachzugehen und angemessene Lösungen für diesen zu finden. Die Konfliktmoderation erfolgt neutral und im Sinne aller Beteiligten..

Mit Maßnahmen wie Schulungen im Konfliktmanagement und der Moderation möchten wir Beteiligte für Verhaltensmuster sensibilisieren und sie zu einem aufmerksamen, respektvollen Umgang  befähigen.

Für Teilfragen orientieren wir uns am Code of Conduct der JEF Deutschland.

Notfallkontakte & Beratungsstellen (Deutschland)

1. Akute Notfälle

  • Polizei: 110 (kostenlos, rund um die Uhr)
  • Feuerwehr & Rettungsdienst: 112 (rund um die Uhr, kostenlos)

2. Psychosoziale Unterstützung & Krisenhilfe

3. Spezialisierte Beratungsstellen

4. Meldestellen für Diskriminierung & Hasskriminalität