AG Politische Bildung

AG Politische Bildung


Warum Politische Bildung?
Europa erscheint oft kompliziert, undurchsichtig und weit weg. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Wir wollen Europa für junge Menschen greifbar und verständlich machen – fundiert, interaktiv und manchmal auch spielerisch. Denn nur wer versteht, wie europäische Politik funktioniert, kann sie mitgestalten. Politische Bildung ist für uns der Schlüssel zu einer lebendigen Demokratie und einem vereinten Europa.

Unsere Vision
Wir glauben an ein Europa, in dem junge Menschen mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Deshalb organisieren wir Formate, in denen Politik erlebbar wird, Austausch stattfindet und Engagement entsteht – unabhängig von Herkunft, Schulform oder Vorwissen.



Was wir erreichen wollen

Demokratie stärken: Politische Bildung befähigt junge Menschen, ihre Stimme zu erheben und Verantwortung zu übernehmen.
Komplexes verständlich machen: Wir erklären Europa so, dass alle mitreden können – anschaulich, praxisnah und auf Augenhöhe.
Erfahrungsräume schaffen: Mit Simulationen, Workshops und Begegnungsformaten zeigen wir, wie Demokratie funktioniert und wie man sie aktiv mitgestalten kann.

Unsere Aktivitäten

Simulation Europäisches Parlament (SIMEP): Unsere größte Veranstaltung – 2025 feierten wir die 25. Ausgabe! Jedes Jahr erleben bis zu 400 Schüler:innen in Berlin, wie europäische Gesetzgebung funktioniert. In Rollen als Europaabgeordnete diskutieren sie aktuelle Themen, verhandeln Kompromisse und erfahren, wie herausfordernd, aber auch spannend demokratische Prozesse sein können.

Schulbesuche & Workshops: Mit interaktiven Bildungsformaten bringen wir Europa direkt ins Klassenzimmer. Ob Einführung in die EU, Klimapolitik oder Migration – wir gestalten unsere Workshops dialogorientiert und passgenau für verschiedene Altersgruppen.

Deutsch-Polnische Zusammenarbeit: Besonders in Frankfurt (Oder) setzen wir auf Austausch mit Jugendlichen aus Polen und Deutschland. Bei gemeinsamen Workshops entsteht Raum für Begegnung, Dialog und europäische Perspektiven über Sprachgrenzen hinweg.


Warum du mitmachen solltest

Du möchtest politische Themen spannend aufbereiten, junge Menschen für Europa begeistern und gemeinsam Projekte umsetzen? Dann bist du bei uns genau richtig. Ob mit pädagogischer Erfahrung oder einfach nur mit Interesse – bei uns findest du Raum, dich einzubringen, neue Formate mitzugestalten und bewährte Projekte wie die SIMEP mitzuorganisieren.

Ansprechpartner:
Florian Kraft
florian.kraft@jef-bb.de


Vergangenene Projekte

Berlin: 25. Simulation Europäisches Parlament (SIMEP) im Abgeordnetenhaus von Berlin
Am 21. und 22. November 2025 fand die 25. Simulation Europäisches Parlament (SIMEP) im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Gemeinsam mit 172 Schüler:innen aus Berlin und dem gesamten Bundesgebiet diskutierten die Teilnehmenden aktuelle europapolitische Themen und erlebten parlamentarische Entscheidungsprozesse in Fraktionen, Ausschüssen und Plenardebatten hautnah.

Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr die Regulierung sozialer Medien sowie die transatlantischen Beziehungen. Begleitet wurde die Simulation von Gästen aus Politik und Wissenschaft, die den Teilnehmenden Einblicke in europäische Politik und parlamentarische Arbeit ermöglichten. Weitere Informationen zur SIMEP finden sich unter simep.eu.

Wandlitz: Fit für Schulworkshops – Europa & Demokratie lebendig vermitteln
Vom 19. bis 21. September 2025 fand in der Jugendherberge Wandlitz unser Multiplikator:innen-Training statt. 20 junge Menschen aus Berlin und Brandenburg kamen zusammen, um sich auf Schulworkshops rund um Europa, Demokratie und Jugendpartizipation vorzubereiten. In interaktiven Arbeitsphasen und Diskussionen setzten sich die Teilnehmenden mit Methoden der politischen Bildung sowie mit Fragen europäischer Politik und demokratischer Teilhabe auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, wie sich komplexe politische Themen verständlich, praxisnah und interaktiv an Jugendliche vermitteln lassen.

Ein Highlight des Wochenendes war das digitale Planspiel „Europäisches Parlament“, bei dem die Teilnehmenden selbst in die Rolle von Abgeordneten schlüpften und europäische Entscheidungsprozesse unmittelbar erleben konnten. Aufbauend auf den Erfahrungen und Methoden aus dem Training konnten wir in den folgenden Monaten an verschiedenen Schulen in Berlin und Brandenburg Workshops anbieten, darunter auch Kurzsimulationen des Europäischen Parlaments, um junge Menschen für Europa, Demokratie und politische Beteiligung zu begeistern.

Budapest: Jugendpartizipation in der Interessenvertretung
Am 2. Juli 2025 waren wir beim Deutsch-Ungarischen Forum 2025 in Budapest vertreten und gestalteten einen Workshop zum Thema „Jugendpartizipation in der Interessenvertretung“. Im Mittelpunkt stand ein interaktives Planspiel, bei dem die Teilnehmenden in verschiedene politische Rollen schlüpften, Allianzen schmiedeten und Kampagnen für europäische Grundfreiheiten entwickelten.

Für die Jungen Europäischen Föderalist:innen Berlin-Brandenburg nahmen Florian Kraft und Max Müller am Forum teil und vertraten die JEF-BB im Workshopprogramm. Organisiert wurde das Deutsch-Ungarische Forum von der Andrássy Universität Budapest, dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk und der Europäischen Akademie Berlin. Das große Interesse und das positive Feedback zeigten, wie wichtig politische Bildung, internationale Begegnung und aktive Mitgestaltung für junge Menschen in Europa sind.

Frankfurt (Oder): Engagement für Demokratie und europäische Werte
Am 8. Mai 2025 nahm unsere AG Politische Bildung an einem Projekttag in Frankfurt (Oder) teil und gestaltete den Workshop „Engagement für Demokratie und europäische Werte“. Gemeinsam mit jungen Menschen aus Deutschland, Polen und der Ukraine diskutierten wir über die Bedeutung Europas für junge Menschen, demokratische Teilhabe und Möglichkeiten des gesellschaftlichen Engagements.

Im Mittelpunkt des Workshops standen der Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Lebensrealitäten sowie die Frage, wie junge Menschen sich aktiv für Demokratie, Zusammenhalt und europäische Werte einsetzen können. Dank der Unterstützung von Dolmetscher:innen, die eine simultane Übersetzung ermöglichten, wurde der Workshop trotz sprachlicher Barrieren zu einer bereichernden Erfahrung für alle Beteiligten und schuf Raum für internationale Begegnung, gegenseitiges Verständnis und gemeinsamen Dialog.